Wochenspruch

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

 

Mt 11, 28

Diese Website wird demnächst umziehen. Deshalb sind aktuelle Informationen hauptsächlich auf dieser Startseite zu finden. Die Unterseiten werden bis zum Umzug teilweise nicht mehr aktualisiert.

 
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Herzlich willkommen !

 

Für Informationen zum aktuellen Gottesdienst klicken Sie bitte hier:

Gruß aus dem Pfarrhaus

2. Sonntag nach Trinitatis

26. Juni 2022

 

Unsere Pfarrerin Ulrike Voigt ist mit vielen neuen Eindrücken aus Georgien zurückgekehrt. Und sie erzählt von einer besonders beeindruckenden künstlerischen Darstellung eines Engels. Seit Jahrhunderten sitzt er dort und signalisiert seinen Betrachtern: In jedem Ende steckt auch wieder ein Anfang. Wiederauferstehung, losgelöst von einer rein naturwissenschaftlicher Betrachtung, symbolisiert die Hoffnung, dass auch in noch so ausweglosen Situationen ein Neubeginn möglich sein kann. Und wann, wenn nicht heute, brauchen wir alle so eine Botschaft, bei all den Krisen um uns herum?

 

Der Engel in Georgien hat schon vieles erlebt. Und immer noch bringt er die frohe Botschaft: Nicht aufgeben. Es gibt immer eine Zukunft. Wie gut passt doch hier der Wochenspruch aus Mt 11, 28: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

 

Wir wünschen einen gesegneten Sonntag.

 

Frühere Grüße aus dem Pfarrhaus

Engel aus einem Fresko in der Kinzwisi-Klosterkirche bei Gori, Georgien; 13. Jhdt. (Foto: Ulrike Voigt)

Der neue Gemeindebrief

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24. Mai 2022

 

Der neue Gemeindebrief für Juni bis August 2022 ist fertig und bald auch in Ihren Briefkästen. Wir haben wieder drei Monate, in denen viel geschieht, und wir hoffen, dass wir alle, gesund und munter, wieder viel mehr Veranstaltungen genießen können, als dies bislang möglich war.

 

Wir hoffen, der Gemeindebrief gefällt Ihnen, und selbstverständlich sind wir für jedes Feedback an unsere Email-Adresse EvInvitasKG-Glasow-Mahlow@t-online.de dankbar.

 

 

Hilfe für Menschen

 

 

in Kriegsnot

Der Krieg in der Ukraine erschüttert uns alle. Er betrifft uns auch alle, nicht nur, weil wir unsere Wohnungen mit russischem Erdgas heizen. Jeden Tag kommen Tausende aus der Ukraine an, vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen.

 

Es berührt mich sehr, wie viele Hilfsangebote uns Kirchengemeinden erreichen, und wie schnell sich ein Netzwerk gegründet hat, das die ökumenischen Gemeinden, aber auch die Kommune überspannt. Viele Mitmenschen haben Geflüchtete bereits in ihre Privatwohnungen aufgenommen; oft bedeutet das eine direkte Wohngemeinschaft auf unbestimmte Zeit. Das ist nicht leicht.

 

Die hier Ankommenden brauchen konkrete Hilfe, aber sie brauchen uns auch als Menschen, die ihnen zuhören und die mit ihnen beten. Die meisten haben Männer, Väter und Söhne an der Front und Angehörige sowie Freunde zurücklassen müssen. Wir hoffen, beten und weinen mit ihnen.

 

Wir laden zu Friedensgebeten ein und öffnen unsere Kirchen. In unseren Gemeinderäumen schaffen wir Räume der Begegnung.

 

Sie möchten auch helfen?

 

Auf unserer Seite finden Sie Zugang zum Netzwerk und Informationen über konkrete Hilfsmöglichkeiten.

 

Pfarrerin Ulrike Voigt

Infos alle auch zum Download

Termine Friedensgebete
Termine der nächsten Friedensgebete in unserer Region
Aushang Friedensgebet Mai.pdf
PDF-Dokument [316.2 KB]
Flyer Ukrainehilfe
Wissenswerte Informationen und Kontakte für alle, die den Ukrainern hier bei uns helfen wollen
Flyer Ukraine Hilfe 22.3..pdf
PDF-Dokument [232.9 KB]

Unser Helpstore öffnet seine Türen

8. April 2022

 

Am 9. April 2022 ist es so weit: Um 14:00 Uhr öffnet unser Helpstore für unsere ukrainischen Gäste. Einkaufen für ein Lächeln, so das Motto. Kommen Sie mit Ihren Gästen vorbei und schauen Sie sich das reichhaltige Angebot an.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

(Bitte beachten Sie, dass Spenden unangemeldet nicht angenommen werden können.)

Aktuelles

Unsere XXXV. Glasower Abendmusik

Das Titelbild zum Weltgebetstag 2022 stammt von der britischen Künstlerin Angie Fox und ist eine Stickerei. In ihrem Bild mit dem Titel „I know the plans I have for you“ vereint die Künstlerin verschiedene Symbole für Freiheit, Gerechtigkeit, Gottes Frie

 

Zukunftsplan Hoffnung

 

Das Thema des diesjährigen Weltgebetstages aus England, Nordirland und Wales wurde in überraschender und erschreckender Weise aktuell: Durch den Krieg in der Ukraine wurden hunderttausende Menschen in unserer Nachbarschaft zu Flüchtlingen. Wir erfahren, wie es ihnen geht und denen, die vor Jahren zu uns gekommen sind. Und wir fragen nach Gottes Zukunftsplan Hoffnung für sie, für uns, für unsere Welt.

 

 

Gottesdienst für Kinder und Erwachsene

am Sonntag, 3. Juli, 10.30 Uhr

im Garten des Evangelisches Gemeindezentrums Rathenaustr. 45

 

anschließend Gemeindefest:

„Wir spielen englisch“

Imbiss mit Spezialitäten aus den

Weltgebetstagsländern

 

Ende gegen 14 Uhr mit Musik

 

Unsere XXXVI. Glasower Abendmusik

Schnell anmelden! - Familienfreizeit im Mai

Himmlische Fahrt
Alle Informationen zur Familienfreizeit im Mai 2022 samt QR-Code zur Anmeldung
Himmlische Fahrt-1.pdf
PDF-Dokument [54.8 KB]

Musik liegt in der Luft

Auf dem Weg zum Landeswettbewerb

Lassen Sie sich verzaubern von 

 

Alexandra Marx (Cello) und Oliver Pohl (Piano)


Linus Fuhrmann (Violine) und Daniela Miron (Piano)

 

Es erklingen Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Henry Eccles, Georg Goltermann, Eugene Ysaÿe und Alexander Arutjunjan; Sie werden verwöhnt mit Musik vom Barock bis in die Moderne!

 

Alexandra Marx und Linus Fuhrmann, zwei bekannte Musiker aus unserer Mitte, nehmen in diesem Jahr am Wettbewerb "Jugend Musiziert" in der Kategorie Streichinstrumente Solo teil. Über ihren Regionalwettbewerb haben sie sich bereits für den Landeswettbewerb Brandenburg qualifiziert. In der kommenden Woche können beide sich nun in das große Bundesfinale spielen.

 

Zur Vorbereitung für den anstehenden Landeswettbewerb musizieren Alexandra und Linus, jeweils mit renommierten Pianisten an ihrer Seite, in unserer Gemeinde und tragen ihre Wettbewerbsprogramme - quasi als Generalprobe - noch einmal öffentlich vor. Erfreuen Sie sich an wundervoller Musik und unterstützen Sie die beiden Künstler mit Ihrem Applaus!

 

Sonntag, 20.03.2022

16:00 Uhr

Ev. Gemeindezentrum Mahlow

Eintritt frei

2G-Regel

 

Diese Veranstaltung steht nicht im Gemeindebrief, da sie als Angebot kurzfristig hinzugekommen ist.

Das Krippenspiel der Ev. Invitaskirchengemeinde Glasow-Mahlow

- Sternenreise zum Glück -

Langjähriger Organist Ludger Mai verstorben

15. Dezember 2021

 

"Ich möchte nur Orgel spielen. Geben Sie mir ein paar Tage vorher nur die Liednummern durch."

 

Das war die klare Antwort von Ludger Mai an mich bei einer unserer ersten Begegnungen. Und so haben wir es gehalten. Die Auswahl der Stücke war fein auf die kleinen Orgeln und den jeweiligen Sonntag abgestimmt, und es war eine Freude, ihm zuzuhören und zu seinem Orgelspiel zu singen.

 

Bevor er in seinem Ruhestand nach Mahlow zog, war er 16 Jahre lang Domorganist in Essen. Der Nachruf auf der Seite des Bistums Essen zeugt von der großen Wertschätzung, die er dort erfahren hat. Dass ein so bedeutender und erfahrener Organist jahrelang in unseren schönen, aber kleinen Dorfkirchen mit so viel Liebe gespielt hat, kann ich nur als großes Glück empfinden.

 

Leider habe ich die Zusammenarbeit mit Ludger Mai nur kurze Zeit genießen können. Am 2. Dezember ist er, kurz nach seinem 80. Geburtstag, gestorben. Wir werden ihn sehr vermissen.

 

Am 17. Dezember um 11 Uhr wird er auf dem Waldfriedhof Blankenfelde in Ökumenischer Gemeinschaft beigesetzt.

 

Ulrike Voigt

Musikalisches Leben im Gemeindezentrum

Einige der jungen Künstler (keineswegs alle) beim Sommer-Recital 2021

29. August 2021

 

Gestern fand in unserem Gemeindesaal das Sommer-Recital für junge Künstler statt. Endlich wieder eine Konzertveranstaltung in unseren schönen Räumlichkeiten! Und das bei wunderbarem Sonnenschein.

 

Unter Einhaltung der Hygienevorschriften (beispielsweise gab es mittels eines Sitzplanes genügend Abstand zwischen den verschiedenen Haushalten) war es möglich, vor erstaunlich vielen Menschen zu spielen.

 

Die Veranstaltung mit vielen solistischen Vorträgen und Gruppendarbietungen endete mit einem großen Applaus für alle Künstler - vom Kindergartenalter bis zu 19 Jahren.

 

Die Planungen für das nächste Recial (auch was den Termin angeht) werden bald beginnen. Seien Sie beim nächsten Mal einfach auch dabei. Es lohnt sich!

Auf ein Wort, Annette Roser-Koepff - Was macht eigentlich eine Gefängnisseelsorgerin?

14. Juli 2021

 

Ein Gespräch mit der Gefängnisseelsorgerin Annette Roser-Koepff. Was macht eine Gefängnisseelsorgerin? Und was führt einen dorthin? Auf welche Menschen, auf welche Probleme trifft man an diesem Ort? Und für wen ist eine Gefängnisseelsorgerin zuständig? Und natürlich bleibt auch die Frage: Welche Rolle spielt die Religion?

 

Hören Sie in unseren Podcast hinein, und entdecken Sie eine Welt, die den meisten von uns völlig unbekannt sein dürfte. Und bitte geben Sie - wie auch bei allen anderen Podcasts - den Link gerne weiter!

Auf ein Wort, Geertje Bolle - Was macht eigentlich eine Krankenhausseelsorgerin?

16. Juni 2021

 

Ein Gespräch mit der Krankenhausseelsorgerin Geertje Bolle zu ihren Aufgaben. Krankenhaus und Seelsorge - zwei Begriffe, die für viele Menschen in enger Verbindung zum christlichen Glauben stehen. Nur: Was bedeutet das eigentlich konkret im Alltag? Und wie sieht der Bedarf danach aus, während unser Land immer säkularer wird? Bedeutet das, dass auch Krankenhausseelsorge unwichtiger wird?

 

Alle Antworten auf diese Fragen erhalten Sie, wie immer, in unserem aktuellen Podcast. Und bitte geben Sie - wie auch bei allen anderen Podcasts - den Link gerne weiter!

Impressionen vom Weltgebetstag

Mit Abstand - aber unter Menschen!!!

Auf ein Wort, Stefan Marx - Was ist denn eigentlich die "Barmer Theologische Erklärung"?

2. Juni 2021

 

Ein Gespräch mit unserem Lektor Dr. Stefan Marx über die Barmer Theologische Erklärung. Was ist das überhaupt? In welchem historischen Kontext steht sie? Was sagt sie aus? Und welche Bedeutung hat sie heute noch? Schließlich ist sie bald 90 Jahre alt und dennoch in ihren Aussagen prägend für unser evangelisches Verständnis.

 

Alle Antworten auf die Fragen erhalten Sie in unserem brandneuen Podcast. Und bitte geben Sie - wie auch bei allen anderen Podcasts - den Link gerne weiter!

Musikalischer Part ohne Andacht

Andacht und Musik

Auf ein Wort, Julia Daser - was macht die Landeskirche für Jugendliche?

12. Mai 2021

 

Ein Gespräch mit der Landespfarrerin für die Arbeit mit Kindern und Jugendarbeit Julia Daser über die Frage, welch wichtige Rolle die evangelische Jugend spielt. Was bedeutet Seelsorge für Jugendliche, gerade in den Zeiten mit Corona? Und was sind die Herzensangelegenheiten von Frau Daser für ihre zukünftigen Vorhaben? Und da wäre in diesem Zusammenhang noch die Frage, was eine ökumenische Jugendvigil ist.

 

All das erfahren Sie in unserem brandneuen Podcast. Und bitte geben Sie - wie auch bei allen anderen Podcasts - den Link gerne weiter!

Und wer weitere Informationen zu den Themen rund um die Jugendarbeit der Evangelischen Kirche sucht, kann gerne die nachfolgend verlinkten Seiten aufsuchen:

 

https://akd-ekbo.de/arbeit-mit-kindern/

https://akd-ekbo.de/jugendarbeit/

 

Mailseelsorge: https://www.diakonie-onlineberatung.de/accounts/login/?next=/

 

Chatseelsorge: https://www.schreibenstattschweigen.de/

 

Ökumenische Jugendvigil: http://oekumenische-jugendvigil.de/

Komm lieber Mai - Fühlingslieder zum Wonnemonat Mai

5. April 2021

 

Sopranistin Verena Küllmer und unser Kantor Fabian Enders haben sich in der Rangsdorfer Kirche getroffen, um einige Frühlingslieder aufzunehmen. Und das ist wunderschön geworden.

 

Genießen Sie herrliche Musik von Gabriel Fauré, Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Auf ein Wort, Marie Bieber - wie ist die Lage der Kunst?

21. April 2021

 

Ein Gespräch mit der Sängerin Marie Bieber über die Situation der Kunst in Corona-Zeiten. Wie ist es für eine Künstlerin, wenn kaum noch Auftritte stattfinden? Oder dies oft nur per Video möglich ist? Wie gehen die Veranstalter mit den Künstlern um, der Staat, aber auch die Amtskirchen? Und wie stellt sich die Lage in der universitären Lehre dar? Folgen Sie einer Unterhaltung über die Stellung der Kunst in unserer Gesellschaft.

 

Wir freuen uns über viele Zuhörer! Und bitte geben Sie - wie auch bei allen anderen Podcasts - den Link gerne weiter!

Vor 500 Jahren - Hie stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther_auf_dem_Reichstag_zu_Worms_1521#/media/Datei:Luther-in-Worms-auf-Rt.jpg Beschreibung des Bildes s.u.

18. April 2021

 

Die aktuelle Corona-Pandemie überlagert vieles. Und selbstverständlich sollten die akuten Maßnahmen und die Hilfen in den konkreten Situationen immer Vorrang haben. Doch es ist auch gut, zwischendurch innezuhalten und auch zu schauen, was die Welt sonst noch so ausmacht - neben Corona.

 

Und da entdecken wir ein Ereignis, das vor exakt auf den Tag genau 500 Jahren unsere Kirche entscheidend mitgeprägt hat. Am 18. April 1521 weigerte sich Martin Luther vor Kaiser Karl V., seine Kirchenkritiken und seine Schriften öffentlich auf dem Reichstag zu Worms zurückzunehmen.

 

Vor dem Hintergrund, dass vor Luther mehrfach schon andere Kirchenkritiker - trotz der Zusicherung freien Geleits - öffentlich verbrannt worden waren, ist dieses Ereignis beeindruckend. Eine Person, die trotz immensen Drucks bei ihrer Meinung bleibt. Eine Person aber auch, die den Dialog anbietet, die sagt, man möge sie überzeugen davon, dass ihre Schriften falsch seien.

 

Der Kaiser selbst ist zu diesem Dialog aufgrund der Sprachbarriere (er spricht nur sehr schlecht Deutsch, da er in Spanien aufgewachsen ist, und die Protokolle von damals zeigen, dass die Verhandlung in einem Mischmasch aus Deutsch und Latein ablief) kaum möglich, und seine Vertreter heben allein auf den Punkt ab, dass nicht falsch sein könne, was seit hunderten von Jahren als richtig anerkannt sei.

 

Luther hingegen beruft sich auf die Bibel und deren Auslegung. Er fordert die Gegenseite auf, mit der Bibel zu argumentieren. Als dies ausbleibt, schließt er mit den berühmten (in Latein gesprochenen) Worten:

 

Wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde, denn weder dem Papst noch den Konzilien allein glaube ich, da es feststeht, daß sie öfter geirrt und sich selbst widersprochen haben, so bin ich durch die Stellen der heiligen Schrift, die ich angeführt habe, überwunden in meinem Gewissen und gefangen in dem Worte Gottes. Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Gott helfe mir, Amen!

 

Schon bald danach ist dieses Schlussplädoyer stark verkürzt in das geflügelte Wort übergegangen:

 

Hie stehe ich, ich kann nicht anders.

Gott helfe mir. Amen.

 

Vermutlich ist dieses Zitat nicht authentisch, aber es fasst sehr schön zusammen, dass man zu seinen sachlich vorgetragenen Überzeugungen stehen sollte, solange sie nicht ebenso sachlich widerlegt werden.

 

Luther begründet damit in der Reformation die Tradition des selbst denkenden, des kritischen Christen, in all seinem Vertrauen in Gott. Luther widersprach kaiserlichen und kirchlichen Obrigkeiten nicht, um per se gegen sie zu sein. Er wollte Widersprüche auflösen, reformieren. Die große Sympathie, die ihm von nicht wenigen Würdenträgern des Reiches entgegengebracht wurde, macht dies deutlich.

 

Dieses Ereignis vor 500 Jahren sollte nicht in Vergessenheit geraten, denn was damals gesagt wurde, ist auch heute noch und gerade heute umso mehr aktuell:

 

Denkt selbst! Diskutiert! Überzeugt euch gegenseitig mit Sachargumenten! Und handelt dann vernünftig!

 

Wie könnte man dem, gerade heute, widersprechen?

 

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Bildbeschreibung: Der kolorierte Holzschnitt aus dem Jahre 1556 stellt zwei Ereignisse des Reichstages zu Worms von 1521 dar. Luther, in der Mitte stehend, traf erstmals am 17.04.1521 auf Kaiser Karl V. (auf dem Thron sitzend). Als Luther sofort zum Widerruf aufgefordert wurde, verlangte sein Verteidiger, der Wittenberger Jurist Hieronymus Schurff, dass Luthers Schriften einzeln benannt würden. Im Bild ist dies zu sehen mit

 

Intitulentur libri

(Mögen die Bücher bezeichnet werden = Nennt die Bücher beim Titel)

 

Am unteren Rand ist das oben schon genannte geflügelte Wort (in etwas anderer Schreibweise)

 

Hie stehe ich, ich kann nicht anders.

Gott helfe mir. Amen.

 

zu sehen, also Luthers Schlussworte vom 18.04.1521, die so vermutlich nie fielen, aber schon spätestens wenige Jahrzehnte nach dem Reichstag, wie der zeitgenössische Holzschnitt zeigt, so zitiert wurden.

Die Orgel - die "Königin"

17. April 2021

 

Wir wollen ein wenig teilhaben am Jahr der Orgel, und das geht natürlich am besten mit Orgelmusik. Im letzten Jahr zu Mittsommer hatte es eine Orgeltour durch unsere Region gegeben, und sieben Orgeln wurden bespielt. Hier nun ein paar Impressionen aus Groß Machnow, dargeboten von Hanna Maria Hahn.

Die Orgel - Das Instrument des Jahres 2021

14. April 2021

 

Die Orgel wird oft auch als "Königin der Instrumente" bezeichnet - nicht ganz zu Unrecht. Sie ist das größte Instrument, spielt die höchsten und die tiefsten Töne, und sie ist in der Lage, sowohl sehr leise, als auch sehr laut gespielt zu werden.

 

In diesem Monat war geplant, im Rahmen des "Orgelbandes" durch den Kirchenkreis zu ziehen und verschiedenste Orgeln vorzuführen. Doch durch die Corona-Situation kann nicht jede dieser Veranstaltungen stattfinden. Insofern ist das in unserem Gemeindebrief für den kommenden Sonnabend, den 17.04.2021, angekündigte Orgelkonzert leider abgesagt.

 

Aber wir haben als Ersatz dank unseres Kantors Fabian Enders die wunderbare Gelegenheit, unsere Glasower Orgel näher kennenzulernen. Welche Register besitzt sie überhaupt? Wie klingen diese zusammen? Wie ist das Instrument konzipiert? Begleiten Sie die Vorstellung der Königin in unserer Glasower Dorfkirche virtuell, und genießen Sie auch die wunderschöne Orgelmusik.

Karfreitag - Andacht zur Sterbestunde und Glasower Abendmusik

2. April 2021

Heute um

  • 15:00 Uhr

in der Dorfkirche Mahlow: Andacht zur Sterbestunde!

 

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Die für 19:00 Uhr geplante Glasower Abendmusik muss wegen Corona leider als Live-Andacht ausfallen, aber wir haben ein Video für Sie!

Unsere musikalische Andacht zu Palmarum - als Video

31. März 2021

 

Eine große musikalische Andacht zu Palmarum war geplant gewesen. Nur leider mussten wir sie als Live-Veranstaltung absagen, als die Corona-Infektionen wieder so stark stiegen. Aber unsere Pfarrerin Ulrike Voigt und die Künstler trafen sich, damit wir wenigstens eine Videoaufnahme genießen können.

 

Wir wünschen Ihnen viel künstlerisches Vergnügen!

Junge Künstler musizieren für uns

13. März 2021

 

Heute um 16 Uhr sollte eigentlich unser Frühlings-Recital stattfinden, aber leider geht dies noch nicht laut den Corona-Verordnungen. Also haben wir abermals auf den Weg des virtuellen Konzerts zurückgegriffen. Sechs junge Künstler im Alter von 6 bis 13 Jahren musizieren mit der Blockflöte, dem Klavier, der Geige und der Trompete und spielen Werke aus ganz verschiedenen Musikepochen, vom Barock bis zur Jetztzeit. Sogar Eigenkompositionen sind dabei!

 

Zögern Sie nicht, sich diesen Leckerbissen anzuschauen. Und empfehlen Sie bitte das Video weiter.

Andacht mit Jazz - Geht nicht? Geht sehr wohl!

11. März 2021

 

Am 05.03.2021 fand in unserem Gemeindezentrum die bereits XX. Glasower Abendmusik statt, und unsere musikalische Abendandacht war - unter Coronabedingungen - bis auf den letzten Platz besetzt.

 

Erleben Sie, neben der Andacht mit unser Pfarrerin Ulrike Voigt, drei Musiker und einen kleinen Ausschnit aus ihren an diesem Abend gespielten Stücken. In wechselnden Besetzungen waren Jazz-Balladen aus den 1930er bis 1960er Jahren zu genießen.

 

Besetzung:

 

Leo Weber (Drums&Piano)
Luca Weege (Piano&Bass)
Arne Schüler (Trumpet&Flügelhorn)

Jazz in Glasow

5. März 2021

 

Heute erleben wir die XX. Glasower Abendmusik in unserem Gemeindezentrum.

 

Zu Gast bei uns sind diesmal:

 

Leo Weber (Drums&Piano)
Luca Weege (Piano&Bass)
Arne Schüler (Trumpet&Flügelhorn)
 
Die drei Musiker werden mit wechselnden Bestzungen Jazz-Balladen aus den 30er bis 60er Jahren präsentieren. Wir dürfen gespannt sein!

Unser ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag 2021

5. März 2021

 

In diesem Jahr haben Frauen aus Vanuatu den Weltgebetstag gestaltet. Doch wegen Corona werden wir ihn nicht wie üblich gestalten können. Und so laden wir ein zu einem virtuellen ökumenischen Gottesdienst aus unserer Region.

 

Heute um 17 Uhr wird der Link verfügbar sein, und Sie alle sind herzlich eingeladen zu viel Musik und zu viel Wissenswertem über Vanuatu.

Helfen tut gut!

18. Februar 2021

 

Die Temperaturen werden wärmer, wir alle werden wieder mehr Möglichkeiten haben, das Leben draußen zu genießen - trotz aller Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

 

Wie sieht das aber für die Bewohner von Heimen aus? Für die Menschen mitten unter uns, die nicht mehr so agil, nicht mehr so beweglich sind?

 

Sie sollen nicht alleine, nicht an ihr Haus gebunden sein, weil sie vielleicht niemanden haben, der sie begleiten kann. Wir suchen interessierte Ehrenamtliche, die gerne helfen möchten.

 

Einfach mal mit einem älteren Menschen spazierengehen? Sich unterhalten? Zusammen einkaufen gehen? Wir können so viel geben. Und mit Sicherheit bekommen auch die Helfer etwas zurück: Ein Lächeln, Lebenserfahrung, gute Gespräche.

 

Laden Sie sich das angehängte PDF-Dokument herunter, und sprechen Sie mit unserem Diakon Thomas Hartmann: Einfach anrufen (03379/38857) oder anschreiben (thomas.hartmann@kkzf.de). Helfen Sie mit! Gemeinsam muss niemand einsam sein.

Begleit- und Schiebedienst
Gesucht werden Ehrenamtliche, die in ihrer Freizeit Bewohner von Pflegeheimen begleiten möchten.
Schiebedienst.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]

Impressionen von unseren Weihnachtsgottesdiensten

25. Dezember 2020

Kirche rund um die Uhr

Unser neues Service-Telefon

Bild von gstudioimagen / www.freepik.com

19. August 2020

 

Wir bieten ab sofort einen neuen Dienst an: Unser Service-Telefon "Kirche rund um die Uhr"!

 

Sie sind unterwegs und möchten wissen, wann die nächsten Veranstaltungen sind? Sie haben Bekannte ohne Internet, und sie möchten ihnen den "Gruß aus dem Pfarrhaus" ans Herz legen?

 

Ab sofort ist dies kein Problem mehr. Bitte wählen Sie die

 

03379 3419590

 

und entscheiden Sie sich für eine der folgenden Optionen.

 

Unter der Nummer 1 erfahren Sie die Termine der nächsten Gottesdienste.

Unter der Nummer 2 bekommen Sie alle Veranstaltungstermine der laufenden Woche.

Unter der Nummer 3 können Sie den aktuellen "Gruß aus dem Pfarrhaus" abhören.

Unter der Nummer 4 ist der aktuelle Podcast "Auf ein Wort" endlich auch ohne Internet abrufbar.

Nach Wahl der Nummer 5 können Sie uns gerne Feedback und Anregungen zu unserem Angebot hinterlassen.

 

Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Personen ohne Internet-Zugang, und wir werden es in nächster Zeit über Flyer und Informationen während Gottesdiensten und unseren Veranstaltungen bewerben. Bitte helfen Sie uns dabei, wenn Sie Personen kennen, die eben nicht ständig Zugriff auf unsere Homepage haben. Bitte geben Sie die Rufnummer unserer "Kirche rund um die Uhr" weiter.

 

Und wer weiß? Vielleicht sind auch sie unterwegs, und Sie benötigen schnell Termine oder möchten noch einmal den Podcast hören? Zögern Sie nicht, diese Nummer in Ihr Telefonverzeichnis zu übernehmen.

 

Gemeindebriefausträger gesucht

 

Wir suchen Menschen, die einen schönen Spaziergang durch Mahlow oder Glasow machen möchten und dabei nebenbei in ausgewählte Briefkästen den aktuellen Gemeindebrief einwerfen möchten. Immer Ende Februar, Mai, August und November erscheint der neue Gemeindebrief, auf den die Gemeindeglieder warten.

Wenn Sie uns da helfen möchten melden Sie sich bei mir im Gemeindebüro.

Herzlichen Gruß Julia Malaszkiewicz

 

Gottesdienste und Andachten

in den Mahlower Seniorenwohnheimen

Monatlich finden in den Heimen Gottesdienste für die dort lebenden Menschen statt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass zum Gottesdienst der große Speiseraum gut gefüllt ist. Ein Altar ist gestaltet und ein Klavier steht zur Verfügung. Ein paar Plätze sind immer noch frei. Die könnten durch Gemeinde „von außen“ besetzt werden, die den Gesang im Saal unterstützt.

Das sind schöne Runden dort in den Häusern. Manchmal ist es so, dass Menschen die vor nicht langer Zeit noch im sonntäglichen Gottesdienst oder beim Seniorenkreis saßen, nun dort ein neues Zuhause finden müssen. Diese und all die anderen Menschen dort wollen nicht vergessen werden.

Wenn sie also an einem der aufgeführten Termine Zeit haben, kommen Sie doch einfach vorbei. Feiern Sie mit vielen anderen lieben Menschen Gottesdienst mitten in der Woche oder zu den Festen und sorgen mit ihrer Stimme für ein kräftiges Lob Gottes.