Herzlich willkommen

bei den evangelischen Kirchengemeinden

Mahlow und Glasow

Liebe Gemeindeglieder und Interessierte,

diese Webseite bietet einen Überblick über das Leben in unseren Kirchengemeinden.
Aktuell finden Sie die Termine der Gottesdienste und Veranstaltungen unserer Kirchengemeinden sowie einen Überblick über unser Angebot.
 
Wir laden Sie herzlich ein bei uns vorbei zu schauen und zu verweilen.

 

Aktueller Gemeindebrief

 

HIer finden Sie den aktuellen Gemeindebrief unserer Kirchengemeinden:

 

Gemeindebrief Dezember 2019

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Gemeindebrief Januar bis Februar 2020

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O Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren

Der Weihnachtsbaum hat eine lange Geschichte, die weit in die Zeit zurückeicht, als das Christentum in Europa noch nicht verbreitet war. Unsere Vorfahren schmückten zum Jahreswechsel das Haus mit grünen Zweigen. Den immergrünen Bäumen wie Tanne, Fichte und Eibe wurde eine besondere Kraft nachgesagt, denn sie behalten in der kältesten Jahreszeit ihre Farbe.

Bei den Germanen war es Brauch, zur Feier der Wintersonnenwende am 21. Dezember einen Tannenbaum mit Lichtern zu schmücken. Am dunkelsten Tag im Jahr leuchtete das Licht der Hoffnung auf die wiedererwachende Natur. Die Römer beteten damit den Gott Mithras an, die zunehmende Sonne war dabei das Symbol für das Wiedererwachen aus dem Todesschlaf.

Als das christliche Weihnachtsfest auf den 25. Dezember verlegt wurde, wurden diese Bräuche christianisiert. »Mitten in der Winternacht, neues Leben ist erwacht« heißt es in einem alten Adventskanon. Es gibt aber noch eine andere Geschichte, die die Bedeutung unseres Christbaums erklärt. Nämlich dass er an den Lebensbaum im Paradies erinnern soll, von dem Adam und Eva nicht essen durften. Weil sie sich nicht daranhielten, wurden sie aus dem Paradies vertrieben, aber sie sehnen sich immer noch danach zurück.

An Adam und Eva erinnerten sich die Menschen im Mittelalter am Tag vor Weihnachten. Am nächsten Tag, dem Weihnachtstag, gedachte man der Geburt des Erlösers. Durch ihn schenkt Gott all seinen Kindern neues Leben. Das Paradies ist neu aufgetan, denn er ist zu uns auf die Erde gekommen und trägt unsere Schuld davon. Auch manche neutestamentlichen Texte ziehen die Parallele von Adam, dem ersten Menschen, durch den die Schuld in die Welt kam, zu Jesus, der die Welt von der Sünde erlöst. Luther dichtet in seinem bekannten Weihnachtslied ›Lobt Gott, ihr Christen, alle gleich‹: »Heut schleußt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis.« Rote Äpfel und Kugeln erinnern an die Früchte des Paradiesbaums, Süßigkeiten oder Lebkuchen, die früher vom Baum geschüttelt wurden, verheißen die Fülle des Lebens, ohne Not und Leid im Paradies.

Auf verschiedenen Wegen sind also Tannenbaum, Lichterbaum und Paradiesbaum zu unserem Christbaum geworden, der unser Zeichen der Freude ist über das Geschenk Gottes: die Geburt seines Sohnes für uns. Jesus Christus ist unsere Hoffnung auf Erlösung und neues Leben. Die Zweige der Nadelbäume wachsen kreuzförmig. Das erinnert uns an den schweren Weg Jesu durch Leid und Tod. Durch seine Auferweckung hat aber Gott den Tod besiegt und ihm die Macht auch über uns genommen. Auch das gehört zu unserem Christbaum. In der dunkelsten Winternacht ist uns der Heiland geboren. Deshalb stecken wir Kerzen an die Zweige des Weihnachtsbaums, die unsere Kirchen und Wohnungen mit warmem Licht erfüllen, denn Jesus bringt denen, die im Finstern wohnen, das Licht des Lebens.

Auch die Engel gehören zum Baumschmuck. Sie erinnern uns an die Worte, die den Hirten verkündet wurden: »Euch ist heute der Heiland geboren.« Aus Stroh werden kunstvolle Sterne gebastelt, das gemahnt uns daran, dass Jesus arm in die Welt kam und in einer Krippe lag: Heu und Stroh waren sein Bett. So haben ihn die Hirten gefunden. Die Sterndeuter folgten dem neuen Stern über Bethlehem. Für sie ist er das Zeichen für die Geburt des Friedenskönigs. Sie bringen dem Neugeborenen wertvolle Geschenke mit. Wir schmücken unseren Weihnachtsbaum vielleicht mit Goldenem oder Silberlametta, die die Kostbarkeit zum Ausdruck bringen. Und dann ist da noch etwas, worauf sich die Kinder besonders freuen: die Geschenke unter dem Baum. Damit zeigen wir uns gegenseitig unsere Freude über Gottes Geschenk. Diesen tiefen Sinn des Schenkens wollen wir nicht ganz aus den Augen verlieren, wenn nun wieder der Kaufrausch in den Geschäften beginnt. Und wenn der reich geschmückte Christbaum in unserer Stube steht, möge er für uns sagen, ganz ohne Worte: »Danke, guter Gott, dass du uns deinen Sohn geschenkt hast, damit es in unserer Welt und unserem Herzen hell wird.«

Eine gute Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest wünscht Ihnen

Ihr Diakon Ole Jez

 

 

Karsten Weyer,

 

der Vakanzverwalter…

 

…während Sie noch mit Trauern um Ihre langjährige Pfarrerin Anne Lauschus beschäftigt sind, habe ich schon meinen Dienst als Vakanzverwalter in den Kirchengemeinden Mahlow und Glasow angetreten, seit dem 1.11.2019.

Mein Name ist Karsten Weyer, ich bin seit Anfang 2005 mit 50% Dienstumfang Gemeindepfarrer der Kirchengemeinden Dahlewitz und Diedersdorf und mit der zweiten Hälfte meines Dienstes im evangelischen Religionsunterricht am Blankenfelder Kopernikus-Gymnasium tätig.

Mit meiner Frau und unseren drei Kindern (9, 7 und 2 Jahre alt) leben wir im Diedersdorfer Pfarrhaus. Nicht zuletzt durch die evangelischen Bildungseinrichtungen (Kita und Grundschule), die unsere Kinder besuchen, ist mir Mahlow vertraut.

Auch durch meine Unterrichtstätigkeit, Jugendreisen, gemeinsame Konfirmandenprojekte und die regionale Zusammenarbeit habe ich immer wieder mit Menschen aus Ihren Gemeinden zu tun.

So freue ich mich, Ihnen nun an der einen oder anderen Stelle intensiver begegnen zu können. Sie können sich vorstellen, dass ich mit zwei Kirchengemeinden, dem Gymnasium und unserer quirligen Familie auch bisher nicht über Langeweile zu klagen hatte.

Insofern bin ich erleichtert, dass sich meine Vakanzverwaltung im Wesentlichen auf die Geschäftsführung konzentriert.

Für diese Zuordnung danke ich unserer Superintendentin, Dr. Kathrin Rudolph.

Dankbar bin ich auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ihrer Kirchengemeinde, dem Gemeindekirchenrat für die ausgezeichnete Kooperation und nicht zuletzt Pfarreriin Döpmann und Pfarrerin Pfeiffer, die in der Vakanzzeit für Gottesdienste und Amtshandlungen Verantwortung tragen.

Auch wenn sich meine Aufgabe in Mahlow und Glasow auf die Geschäftsführung konzentriert, will ich in meinen Möglichkeiten auch gern als Seelsorger für Sie da sein.

Zu erreichen bin ich unter karsten.weyer@kkzf.de oder unter 03379- 37 21 61.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und hoffe zugleich mit Ihnen auf eine zügige und verheißungsvolle Neubesetzung Ihrer Pfarrstelle.

Karsten Weyer

 

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser

ich bin sozusagen die „Neue“. Mein Name ist Ute Pfeiffer. Seit vielen Jahren bin ich nun schon ordinierte Pfarrerin unserer Landeskirche, der EKBO. Die Kirchenleitung hat mich nun, für die nächsten Monate, als Pfarrerin in Ihre Gemeinden berufen. Ich verstärke damit das Team der Haupt- und Ehrenamtlichen  vor Ort.

Damit Sie einen kleinen Eindruck von mir bekommen, hier ein paar Infos:

Ich bin 59 Jahre alt - und komme von der See, aus Nordfriesland. Ich bin seit nunmehr 28 Jahren im pastoralen Dienst in ganz verschiedenen Kontexten in Berlin und Brandenburg tätig, vorwiegend in sog. „Sozialen Brennpunktgebieten“. Meine pastoralen Schwerpunkte liegen zum einen in der Seelsorge, innerhalb und außerhalb der Kirchenmauern, zum anderen in der klaren, theologisch fundierten und zugleich für die Hörenden und ihre Lebenswirklichkeit relevanten Verkündigung biblischer Botschaften.

Des Weiteren stehe ich für die Möglichkeit der Beichte im ev. Raum, für Empathie und liturgische Sicherheit bei den Amtshandlungen, für neue Rituale und für ehrliche und offene Worte in einer Kirchengemeinde. Und freue mich besonders, wenn eine Gemeinde einen regelmäßigen Gebetskreis hat.

Vor meinem Theologie-Studium an der Humboldt-Uni zu Berlin habe ich schon einen „weltlichen“ Beruf erlernt. Ich bin Diplom-Rechtspflegerin. Vor einigen Jahren ließ ich mich dann noch nebenberuflich zur Mediatorin ausbilden. Denn auch in der Kirche gibt es Konflikte, bei denen professionelle Hilfe von Unbeteiligten sinnvoll sein kann, um Frieden zu erlangen.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen, weiß aber nicht, wie lange ich in Ihren Gemeinden bleiben werde. Dennoch lade ich Sie hiermit herzlich ein, mit mir in’s Gespräch zu kommen. Möge der HERR die Zeit unseres Miteinanders segnen!

Ihre Pfarrerin Ute Pfeiffer