Aktuelles

 

Aus der Gemeindeleitung

Liebe Leserinnen und Leser,

unsere diesjährige Gemeindekirchenratsrüste fand vom 14. bis 16. September in Lenzen an der Elbe statt. Thema war „das Kreuz“. Warum wurde das Kreuz das christliche Symbol schlechthin?

Wir haben uns bei der Beantwortung dieser Frage orientiert an  „Für uns gestorben - Die Bedeutung von Leiden und Sterben Jesu Christi -  Ein Grundlagentext des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)“, aus dem teilweise wörtlich zitiert wird. In aller Kürze sei hier das Ergebnis zusammengefasst:

Das Kreuz und der Kreuzestod sind zentrale Punkte des Christentums. Im Laufe der Jahrhunderte änderten sich die Sichtweisen und die Interpretationen der Geschehnisse in Abhängigkeit von den jeweiligen historischen und geistesgeschichtlichen Zusammenhängen, also in Abhängigkeit  vom jeweils herrschenden Zeitgeist.

Die Frage nach dem Sinn des Leidens und Sterbens Jesu wurde schon im Neuen Testament mit sehr unterschiedlichen Bildern, Begriffen und inhaltlichen Schwerpunkten beantwortet.

Da jedoch keine dieser Sichtweisen völlig ausgelöscht wurde, sondern sich immer noch mit einzelnen Aspekten und, vermischt mit anderen Interpretationen, bis heute gehalten haben, gibt es zahlreiche Missverständnisse, Fehlinterpretationen, Widersprüche und daraus resultierend Ansatzpunkte für Kritik.

Die Kreuzigung Jesu ist eine historische Tatsache. Beschränkt man sich jedoch allein auf die belegbaren Ereignisse, fehlt die christliche und damit die Hoffnungsperspektive.

Den frühen Christen fiel es nicht schwer, Gott und Jesus als Einheit zu sehen. Es hat also nicht ein grausamer Vater seinen unschuldigen Sohn töten lassen, sondern Gott hat sich in der Person Jesu selbst hingegeben, um die Menschen von ihren Sünden zu befreien.

Das ist ein vollkommener Bruch mit den seit Urzeiten praktizierten Opferritualen. Hierbei wird der übergeordneten Macht ein Geschenk, ein Opfer dargebracht, um diese Macht gnädig zu stimmen. Der Mensch ist der aktiv Handelnde, er bittet um Vergebung seiner Sünden und um Gnade.

Beim Kreuzestod Jesu ist es genau umgekehrt: Gott ist der Aktive. Nicht Gott musste durch ein Opfer umgestimmt werden, sondern die Menschen sollten für Gott gewonnen werden. Christus ist gestorben, nicht damit, sondern weil Gott die Menschen liebte.

„Die Liebe Gottes zu den Menschen wird als die entscheidende Grundlage der Lebenshingabe seines Sohnes verstanden und nicht als Folge und Ergebnis des Sterbens Jesu. Dass uns diese Liebe und Zuwendung nicht erst aufgrund unseres Wohlverhaltens geschenkt wird, sondern so, wie wir wirklich sind, erweist diese Liebe und Hingabe als voraussetzungslos und bedingungslos.“

Die große Leistung der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin u.a.) besteht darin, dass sie diesen Kern des Christentums wieder freigelegt und von Irrungen und Wirrungen wie Vergebung der Sünden durch „Sühnehandlungen“ wie z. B. Erwerb von Ablässen befreit haben.

Kann ich denn nun munter vor mich hin sündigen, da mir ja doch alles vergeben wird?

Nein, denn „wer sich am Gekreuzigten orientiert, der muss andere nicht mehr zum Sündenbock machen. Wer sich von Christus her versteht, kann Konflikte nicht mehr durch Verdrängung, Abwehr und Übertragung von Schuld auf andere lösen wollen. Denn der andere wird als jemand erkannt und anerkannt, für den Jesus bereit war, sein Leben einzusetzen.“

Der Mensch hat die Freiheit gewonnen, sich zu seiner eigenen Schuld zu bekennen.

In diesem Sinne ein frohes Weihnachtsfest

Ihre Brigitte Pötter

Goldene Konfirmation 2019

Sie wurden 1969 in Mahlow oder Glasow konfirmiert? Dann ist das fast 50 Jahre lang her. Vielleicht wohnen sie schon lange an einem anderen Ort. Vielleicht haben Sie den Kontakt zu den Menschen von damals verloren. Gewiss hat sich auch Ihre Sicht auf die Kirche verändert. Vielleicht ist sie Ihnen vertrauter, als sie je vermutet hätten oder aber aus dem Blick geraten.

Das 50. Jubiläum Ihrer Konfirmation soll Anlass für eine Einladung der Kirchengemeinden an Sie sein, sich wieder hier in Mahlow zu begegnen, sich zu erinnern und das Fest der Goldenen Konfirmation mit einem Gottesdienst am Pfingstsonntag um 14.00 Uhr in der Mahlower Kirche zu feiern.

Alle Jubelkonfirmanden des Vorjahres sind ebenfalls dazu geladen. Bitte melden Sie sich an. Und alle, die ebenfalls vor 50 oder 51 Jahren konfirmiert wurden, aber in anderen Gemeinden zu Hause waren, können auch in der Dorfkirche Mahlow feiern.

Bitte melden Sie sich bis zum 28.02.2018 hier im Büro der Kirchengemeinden Mahlow und Glasow, damit unsere Planungen beginnen können.Ev. Kirchengemeinden Mahlow und Glasow,Rathenaustr.45 in 15831 Mahlow Telefon: 03379/ 37 44 07

Freundlich grüßt sie in der Nähe oder Ferne

 

Anne Lauschus     Pfarrerin                                                        

 

Herzliche Einladung zur

 

Familienrüste

2019 

Bitte vormerken: ‚Wir wollen wieder nach Hirschluch fahren‘ – so hieß es im vergangenen Jahr, als wir uns in Storkow nach dem Abschlussgottesdienst verabschiedeten. So soll es auch sein!                  

Wir haben das „Haus der Stille“ für das Wochenende vom 29.-31. März 2019 gebucht.

Den Wald, die Kapelle, die gute Luft und die Düne gibt es dazu.

Das Hospiz Ipek in Mahlow

stellt sich vor

Im Januar 2019 wird das Hospiz Ipek in der Arnold-Böcklin-Straße 14 in Mahlow endlich, nach langer Planung und Vorbereitung, seine Tätigkeit aufnehmen. Die abschließenden Bauarbeiten sind derzeit in vollem Gange.

Das Haus ist dem Gedanken der Hospizbewegung verpflichtet, geht in Konzeption und Ausgestaltung aber auch neue Wege. Das Konzept der Gründerin der Einrichtung, Frau Nare Yesilyurt aus Berlin, nimmt den Gedanken ernst, dass die Beschäftigung mit der eigenen Endlichkeit eine der wichtigsten Wurzeln der Kultur darstellt. Zur Kultur gehört darum auch die besondere Gestaltung des Lebensraumes, in dem der Mensch seine letzte Lebensphase verbringt. Sterbebegleitung muss nicht in sterilen und technisierten Krankenhausumgebungen stattfinden, sondern sie kann Momente des Wahren und Schönen bewahren und die Lebenswelt auch am Ende des Lebens noch mit neuen Wahrnehmungen bereichern. Darum sind die Kunst und die Ästhetik so wichtig.

Der Gedanke des Hospizes Ipek begreift und gestaltet die Lebensumwelt der Sterbenden daher auch als einen ästhetischen Raum, in dem die Trauer und der Abschied so viel Platz bekommen wie die Wahrnehmung des Hier und Jetzt. Das Haus hat sein besonderes Gesicht durch seine kunstvolle Mosaikgestaltung. Die Leitmotive von Zugehörigkeit bilden sich ab in der baulichen und künstlerischen Ausformung des Gebäudes, die sich an das Vorbild des berühmten spanisch-katalanischen Architekten Antoni Gaudi anschließt.

Wie in jeder anderen Phase des Lebens ist in der Phase des Sterbens die Würde des Menschen unantastbar, und zwar unabhängig von Geschlecht, von nationaler und ethnischer Identität, von Weltanschauung, Religion, sexueller Orientierung oder gesellschaftlicher Stellung. Das ist der Kern dessen, was im Hospiz Ipek unter „Kulturspezifität“ verstanden wird: Der Mensch wird so angenommen, wie er zu uns kommt – egal, wo dieser Mensch seine kulturellen Wurzeln hat und nach welchen Wertvorstellungen er oder sie sein Leben gestaltet. Zur Achtung der Würde des Menschen gehört auch, dass in der Arbeit des Hauses eine sinnlose Verlängerung des Lebens ebenso abgelehnt wird wie natürlich dessen bewusste Verkürzung. Im Mittelpunkt steht grundsätzlich der erklärte Wille der Betroffenen.

Mit dem Hospiz Ipek wird ein Ort geschaffen, an dem Menschen in der letzten Phase ihres Lebens die ihnen verbleibende Zeit selbstbestimmt und mit dem Gefühl verbringen können, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Die Betroffenen und ihre Familien und Freunde werden durch das Hospiz und seine Mitarbeiter*innen und Helfer*innen unter der Leitung der künftigen Pflegedienstleitung, Frau Swantje Karsten, in der neuen Umgebung in einer Weise unterstützt, die ihnen die größtmögliche Stabilität und bestmögliche individuelle Lebensqualität ermöglichen kann. Die künftige Arbeit des Hospizes wird vervollständigt werden durch die Arbeit des ambulanten Hospizdienstes Blankenfelde-Mahlow e. V., der ebenfalls im Januar 2019 seine Tätigkeit aufnehmen wird.

Dr. Frank Beckmann

 

Liebe Menschen in den Gemeinden!

Nun ist es bald so weit. Ich kann die Anzahl meiner Tage als Küsterin der Gemeinden Mahlow und Glasow und als Friedhofsverwalterin in Mahlow an den Fingern meiner Hände abzählen. Ich habe mir eine neue Aufgabe gesucht und denke, dass ich als Geschäftsführerin beim Gustav-Adolf-Werk in Berlin (GAW) einen guten Platz gefunden habe. Es öffnet meinen Blick nach Berlin, in unsere Landeskirche UND in die Welt. Das GAW hat sich zur Aufgabe gemacht, sich für evangelische Christen in der Diaspora einzusetzen. Unter dem Motto „Lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen“ (Galater 6,10) unterstützt das GAW weltweit in zahlreichen Projekten das Engagement evangelischer Gemeinden u.a. bei vielen diakonischen Anliegen und beim Bau von Gemeindehäusern als Orte, in denen Begegnung möglich ist. Mir gefällt dabei, dass sich dafür an konkreten Situationen der Menschen in den einzelnen Gemeinden orientiert wird. Ihr Leben in oft sozial und politisch schwierigen Verhältnissen wird somit in den Fokus genommen. Berichte, in denen deutlich wird, dass Begegnung zwischen eigentlich verfeindeten Menschen die Hoffnung auf Versöhnung in sich trägt, berühren mich sehr.

Meine Aufgaben bestehen neben der Mitgliederbetreuung und –werbung sowie der Durchführung von administrativen Tätigkeiten darin, Öffentlichkeitsarbeit zu leisten und das GAW zusammen mit dem Vorstand in der Landeskirche zu vertreten und in den Blick zu rücken. Wir sammeln Spenden! Vielleicht wird es neben der Organisation von Studientagen auch Reisen in die Diaspora geben….

Aber nun heißt es erst einmal, Abschied zu nehmen. Mir sind im Laufe der Jahre die Menschen in den Gemeinden ans Herz gewachsen. Auch wenn das Gemeindebüro zeitweise einem Taubenschlag gleicht, waren zwischen Tür und Angel Begegnungen möglich, die meinen Alltag bereichert haben. Dafür danke ich – vor allem für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Ich werde Sie/Euch vermissen. Neue Kontaktpunkte werden sich finden.

Am 9. September werde ich im Rahmen eines Gottesdienstes um 14.00 Uhr in der Dorfkirche in Mahlow verabschiedet. Im Anschluss lade ich herzlich zu Kaffee und Kuchen ins Gemeindezentrum ein.

Herzlich Ihre Constanze Schwuchow

 

 P.S. Wer mehr über das GAW erfahren will, kann dies unter http://www.gaw-berlin.de oder kontaktiert mich office@gaw-berlin.de. Ich freue mich auch auf einen Besuch in der Geschäftsstelle, direkt am S-Bahnhof Zoologischer Garten gelegen.     

Liebe Menschen in den Gemeinden!

 

Ich bin wieder da, aber in einer anderen Funktion. Nach 16 und ein bisschen Jahren im Gemeindekirchenrat- erst in Glasow und dann in Mahlow- bin ich nun für die Kirchengemeinden als Küsterin und Friedhofsverwalterin tätig.      

Nachdem Frau Schwuchow uns Ihren Wunsch nach einer neuen Aufgabe mitteilte, entschied ich mich, dem schon länger währenden Gedanken einer beruflichen Veränderung zu folgen und mich zu bewerben.

 

Meine vorherige Tätigkeit als Assistentin eines Unternehmens sowie meine Arbeit im Gemeindekirchenrat, haben scheinbar überzeugt und nun lerne ich seit dem 16. August von Frau Schwuchow die vielfältigen Aufgaben im Gemeindebüro und auf dem Friedhof kennen.

Meine Kollegen sind mir seit Jahren vertraut und haben mich ganz herzlich aufgenommen! Ich freue mich sehr auf die Arbeit, Herausforderungen, Freuden und Begegnungen mit Ihnen! 

Herzlichst Ihre Julia Malaszkiewicz

Ausschreibung landwirtschaftlicher Flächen    

 

Die Ev. Kirchengemeinden Glasow und Jühnsdorf schreiben zum 01.01.2019 die Flurstücke 1 und 2, beide Flur 1 von Groß Schulzendorf mit einer Größe von insgesamt 3,3674 ha, Grünland, zur Verpachtung für eine landwirtschaftlichen Nutzung aus.

Die Bewerber sind gebeten folgende Angaben der Bewerbung beizufügen:

Produktionsausrichtung, Unternehmenskonzept, Bewirtschaftungsform, Pachthöhe.

Die Pachthöhe soll in Euro je BP angegeben sein.

Die Bewerbung ist unter dem Stichwort „Landpacht“ schriftlich zu richten an:

Ev. Kirchengemeinde Glasow

Rathenaustraße 45

15831 Blankenfelde-Mahlow

oder per Email an Ev.Kirchengemeinde.Mahlow@t-online.de.

Bewerbungsfrist ist der 30.09.2018

 

Plan Patenschaften – Spendenaufruf!!!!

 

Plan Patenschaft

Wir sammeln weiter für unsere beiden Patenkinder Sira und Tiguine in Mali .

Auch wenn es kein voller Monatsbeitrag in Höhe von 28,00 € sein wird, nehme ich gerne jede Spende entgegen, um das Weiterführen der Patenschaften auch im nächsten Jahr finanzieren zu können. Bitte helfen Sie mit.

Julia Malaszkiewicz

 

Gottesdienste und Andachten

in den Mahlower Seniorenwohnheimen

Monatlich finden in den Heimen Gottesdienste für die dort lebenden Menschen statt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass zum Gottesdienst der große Speiseraum gut gefüllt ist. Ein Altar ist gestaltet und ein Klavier steht zur Verfügung. Ein paar Plätze sind immer noch frei. Die könnten durch Gemeinde „von außen“ besetzt werden, die den Gesang im Saal unterstützt.

Das sind schöne Runden dort in den Häusern. Manchmal ist es so, dass Menschen die vor nicht langer Zeit noch im sonntäglichen Gottesdienst oder beim Seniorenkreis saßen, nun dort ein neues Zuhause finden müssen. Diese und all die anderen Menschen dort wollen nicht vergessen werden.

Wenn sie also an einem der aufgeführten Termine Zeit haben, kommen Sie doch einfach vorbei. Feiern Sie mit vielen anderen lieben Menschen Gottesdienst mitten in der Woche oder zu den Festen und sorgen mit ihrer Stimme für ein kräftiges Lob Gottes.