Aktuelles

 

Aus der Gemeindeleitung

Liebe Leser,

der neu angeschaffte Gemeindebus wird fleißig genutzt und erfreut sich, oft mit Frau Hochow am Steuer, großer Beliebtheit!

Auch sehr erfreulich ist, dass wir seit dem 1. 10. eine neue Leiterin der Kita haben, Frau Marion Weinhold hat sich zu ihrer und unserer Zufriedenheit schon gut eingearbeitet, wir wünschen ihr weiterhin eine glückliche Hand bei der Erfüllung all ihrer Aufgaben!

Verabschieden müssen wir uns von Frau Doris Scheffler, die zum 1.1.2018 in den wohlverdienten Ruhestand geht. Wir danken ihr sehr für ihren unermüdlichen Einsatz in unseren Kirchengemeinden und hoffen, dass wir sie trotzdem weiterhin oft treffen werden.

Für die Nachfolge der Firma Geßner ist Frau Schwuchow im Gespräch mit einem möglichen Nachfolger für die Grabpflege, wir werden Sie über den Fortgang natürlich unterrichten.

Außerdem wurde eine neue Friedhofsordnung verabschiedet, die demnächst veröffentlicht wird.

Frau Schwuchow wurde zur Bevollmächtigten für das Kirchbuch und für Kira, die Datenbank für das Mitgliedschaftsmanagement der Kirchenmitglieder, ernannt. Ihr gutes Gelingen bei dieser zusätzlichen Aufgabe!

Ein ganz besonderes Ereignis war die GKR-Rüste vom 6. bis 8.10. in Breslau.

Frau Lauschus hatte den Pfarrer der dortigen, einzigen deutsch sprechenden evangelischen Kirchengemeinde in Schlesien, Herrn Andrzej Fober, bei einem Mentorentreffen kennengelernt, was gleich zu einer Einladung zur 750-Jahrfeier der in Breslau beheimateten Christophori-Kirche führte, der Frau Lauschus zuerst alleine folgte und einige Zeit später  der Gemeindekirchenrat.

Natürlich sind wir mit unserem Bus dorthin gefahren. Wir wurden sehr, sehr freundlich und herzlich von Pfarrer Fober willkommen geheißen, konnten im wunderschönen alten Pfarrhaus bei gutem Kaffe und noch besserem Kuchen unser diesjähriges Thema, Luthers Gnadenbegriff, bearbeiten und vertiefen. Mittags gab es dann Pizza und die nächste Aufgabe war, das Apfelbäumchen, das unsere Pfarrerin Frau Lauschus schon mit dem Flixbus  dorthin transportiert hatte (unbeschadet), im Garten einzupfanzen. Nach einigen Überlegungen fanden wir ein Plätzchen und die Aktion konnte beginnen.

Danach machten wir uns gemeinsam mit Herrn Fober auf nach Schweidnitz zur Friedenskirche. Die evangelische Friedenskirche Zur heiligen Dreifaltigkeit ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Schlesien.

Ursprünglich wurden nach dem 30jährigen Krieg und dessen vertraglich vereinbarten Ende, dem westfälischen Frieden im Jahre 1648, 3 später so genannte Friedenskirchen gebaut, in Schweidnitz, in Jauer und in Glogau. Sie sind die einzigen Kirchen, die den Protestanten nach der Rekatholisierung durch die Habsburger zugestanden wurden.

Allerdings gab es Bedingungen: die Kirchen mussten außerhalb der Stadt, aus vergänglichen Materialien (Holz, Lehm, Stroh), auf Kosten der protstantischen Gemeinden und innerhalb eines Jahres ohne Türme und ohne Glocken gebaut werden.

 

Man hoffte wohl, dass sich damit „das Problem“ so bald von alleine erledigen würde.

Aber weit gefehlt, die als Fachwerkkonstruktion gebauten Holzkirchen in Schweidnitz und Jauer stehen noch heute und gehören seit 2001 zum Weltkulturerbe der Unesco.

Im Jahre 1701 wurde durch die Altranstädter Konvention die Erlaubnis erteilt, 'Türme und Glocken hinzuzufügen.

Außerdem bauten die Schweidnitzer Protestanten neben ihrer Friedenskirche eine Lateinschule. Einer der bekanntesten Schüler war Carl Gotthard Langhans, der Erbauer des Brandenburger Tores in Berlin.

Das Torhaus des Kirchengländes ist heute zu einem gemütlichen Café umgebaut, in das uns Pfarrer Fober einlud. Hier informierte er uns über seine Arbeitsbedingungen und die vielen z7u bewältigenden Schwierigkeiten, die nicht nur aus Finanzknappheit bestehen. Politische Ignoranz ist nicht nur von polnischer Seite aus zu beklagen, sondern auch von deutscher. Der nunmehr scheidende Bundestagspräsident Lammert z.B. besuchte im letzten Jahr in illustrer Begleitung die polnisch sprechenden evangelischen Gemeinden Schlesiens, ohne dass die deutschsprachige auch nur die geringste Erwähnung fand. Auch die EKD tut sich sehr schwer mit Unterstützung. Warum? Vielleicht sollte man mal nachfragen.

Auf der Suche nach einem Parkplatz kamen wir abends zu einer unfreiwilligen Stadtrundfahrt durch die wunderbar beleuchtete Innenstadt Breslaus. Viele alte Gebäude und Plätze, nicht zuletzt das originale Hochschulgebäude erstrahlten im Lichterglanz, die vielen Lokale waren bevölkert von jungen Leuten, es herrschte die lockere Atmosphäre einer belebten Universitätsstadt.

Der Sonntagvormittag gehörte dem Gottesdienst in der Christophorikirche. Die relativ zahlreichen Gemeindemitglieder lauschten der gelungenen Predigt von Pfarrerin Lauschus und luden uns danach zu einem Buffet in der Kirche ein. Mit der Verpflegung an diesem Ort hat die Gemeinde Erfahrung, weil sonntags die Obdachlosen Breslaus dorthin  zum Frühstück gebeten werden. Im Nu waren Tische und Bänke aufgebaut und die mitgebrachten Köstlichkeiten konnten bei zahlreichen persönlichen Gesprächen genossen werden. Auch hier verfestigte sich der Eindruck von einem regen, reichen Gemeindeleben und von einem schönen, äußerst lebendigen Breslau, das seinen Bewohnern und Besuchern eine Menge an kulturellem Leben bietet.

Zum Abschluss führte uns Pfarrer Fober zu Fuß durch die in großen Teilen gut erhaltene oder wieder aufgebaute Altstadt, erklärte etliche Kirchen und auch andere Gebäude und rundete so das erlebnisreiche, beeindruckende Wochenende ab.

Wir bedanken uns herzlich für die so großzügig gewährte Gastfreundschaft! Bestimmt war das nicht der letzte Kontakt zu Pfarrer Fober und seiner Gemeinde.

 

Eine gemütliche Advents- und segensreiche Weihnachtszeit wünscht Ihnen

Ihre Brigitte Pötter

Plan Patenschaften – Spendenaufruf!!!!

 

Plan Patenschaft

Mit den Kollekten aus April und September haben wir bereits € 501,86 für unsere beiden Patenkinder Sira und Tiguine in Mali zusammen.

Auch wenn es kein voller Monatsbeitrag in Höhe von 28,00 € sein wird, nehme ich gerne jede Spende entgegen, um das Weiterführen der Patenschaften auch im nächsten Jahr finanzieren zu können. Dazu brauchen wir noch 170,14 €. Bitte helfen Sie mit.

Constanze Schwuchow

Anmerkung der Redaktion: MZB ist die Milchzahnbande- die Vorschulgruppe der KiTa

Liebe Doris,

nun willst Du ab Januar tatsächlich in Deinen wohlverdienten Ruhestand gehen… Wir schauen auf fast 15 Jahre zurück und ich erinnere mich, dass Du eines der ersten freundlichen Gesichter warst, das mir beim Bringen meiner Kinder in die Kita entgegenkam. Bis heute sind Dir alle Kinder und die dazu gehörenden Eltern bekannt und man merkt wie viel Freude Du an den Kleinen hast, von Generation zu Generation….

Doch auch „auf der anderen Seite“ des Gemeindezentrums ist Dein Wirken und Dasein sehr vertraut. Als Gemeindesekretärin habe ich von Deinem Wissen über Mahlower Zusammenhänge sehr profitiert und gemeinsam haben wir über das Durchführen vieler Projekte nachgedacht. Mit Deinem ehrenamtlichen Engagement als Austrägerin des Gemeindebriefes und mit zahlreichen Besuchen bei Geburtstagskindern hast du die Grüße unserer Kirchengemeinden übermittelt.

Im Namen aller KollegInnen: Für all die vielen großen und kleinen Handgriffe, die ungezählten Wege sei Dir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gesagt.

Wir wünschen Dir für Deinen neuen Lebensabschnitt viel Energie und Lebensfreude. UND: Wir freuen uns auf weitere Begegnungen sei es als Ehrenamtliche oder „nur“ als „Besucherin“ unserer Gemeinden!

                                  Bleib behütet!                    Constanze Schwuchow

 

Gottesdienste und Andachten

in den Mahlower Seniorenwohnheimen

Monatlich finden in den Heimen Gottesdienste für die dort lebenden Menschen statt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass zum Gottesdienst der große Speiseraum gut gefüllt ist. Ein Altar ist gestaltet und ein Klavier steht zur Verfügung. Ein paar Plätze sind immer noch frei. Die könnten durch Gemeinde „von außen“ besetzt werden, die den Gesang im Saal unterstützt.

Das sind schöne Runden dort in den Häusern. Manchmal ist es so, dass Menschen die vor nicht langer Zeit noch im sonntäglichen Gottesdienst oder beim Seniorenkreis saßen, nun dort ein neues Zuhause finden müssen. Diese und all die anderen Menschen dort wollen nicht vergessen werden.

Wenn sie also an einem der aufgeführten Termine Zeit haben, kommen Sie doch einfach vorbei. Feiern Sie mit vielen anderen lieben Menschen Gottesdienst mitten in der Woche oder zu den Festen und sorgen mit ihrer Stimme für ein kräftiges Lob Gottes.